JAHRESPRESSEGESPRÄCH: STRENGER GRUPPE WILL WEITER WACHSEN

Das Familienunternehmen blickt auf das vergangene Jahr und setzt sich hohe Ziele für 2021. Der Fokus liegt dabei auf Verkauf, Qualität und Projektentwicklung sowie dem Ausbau des neuen Regionalstandorts in Hamburg. Dafür wurden trotz der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr rund 20 neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingestellt. Zum Ende des Jahres ist der Umzug in die neue Firmenzentrale vorgesehen. 

 

1. RÜCKBLICK AUF DAS GESCHÄFTSJAHR 2020 

„Das Corona Jahr 2020 wurde für viele Firmen zur Herausforderung. Spurenlos sind die Einschränkungen der Pandemie auch an der STRENGER Gruppe mit ihren Firmen BAUSTOLZ, STRENGER Bauen und Wohnen und WOHNSTOLZ nicht vorbei gegangen, dennoch lief das Geschäft gut und die Verkaufszahlen lagen stabil auf hohem Niveau“, berichtet Dr. Daniel Hannemann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der STRENGER Gruppe. Der Verkaufsumsatz lag im vergangenen Jahr für alle Firmen der Gruppe insgesamt bei rund 143 Millionen Euro. Daneben wurden in allen Regionen neue Projekte gestartet und weitere Grundstücke eingekauft. Zu erwähnen ist hier der Wettbewerb für den Heilbronner Neckarbogen, bei dem STRENGER Bauen und Wohnen mit den Entwürfen von Hadi Teherani Architects und Raff Architekten erfolgreich für zwei Grundstücke ausgewählt wurde.

2020 hat die STRENGER Gruppe gezielt in Wachstum investiert und trotz Coronakrise die Mitarbeiterzahl um ca. 20 Prozent erhöht. Vor allem für die Region Hamburg, WOHNSTOLZ und das Quartiersmanagement sowie die Innovationsthemen wurde Personal aufgebaut. Dabei liegt das Durchschnittsalter der Beschäftigten bei rund 33 Jahren. Neben den langjährigen, erfahrenen Kolleginnen und Kollegen investiert die Gruppe in die Ausbildung und zieht sich ihre Nachwuchskräfte selbst heran. Die Ausbildungsquote wurde 2020 nochmals gesteigert: Ca. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Auszubildende und Studenten. Pro Lehrjahr stellt STRENGER inzwischen mindestens fünf Auszubildende und duale Studenten ein.

Hervorzuheben ist die branchenuntypisch hohe Frauenquote – von den Auszubildenden über Führungspositionen bis zur Geschäftsleitung liegt der Anteil der Mitarbeiterinnen bei 48 Prozent. Die STRENGER Gruppe bietet den Mitarbeitenden flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit von Zuhause aus zu arbeiten, sodass junge Mütter und Väter Familie und Beruf gut verbinden können. Diese Flexibilität spiegelt sich in der Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider. Dafür und für die Einbeziehung der Mitarbeitenden bei der Entwicklung neuer innovativer Ideen wurde die Firmengruppe im letzten Jahr mit dem Award des Innovationswettbewerbs TOP 100 und der Auszeichnung Top Arbeitgeber Mittelstand von Focus Business und der Plattform kununu geehrt.

Für das soziale Engagement der Karl und Ingrid Strenger Stiftung hat die Strenger Gruppe 2020 den Lea Mittelstandspreis und im März 2021 den Immobilienmanager Award, des Immobilienmanager Magazins, für soziales Engagement erhalten.

 

2. GENERATIONENWECHSEL IM FAMILIENUNTERNEHMEN UND NEUER CEO – EINE ZWISCHENBILANZ NACH SECHS MONATEN

Mit dem Generationenwechsel im September 2020 wurde Dr. Daniel Hannemann zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung der STRENGER Gruppe ernannt. Firmengründer Senator h. c. Karl Strenger wechselte als Vorsitzender in den neu gegründeten Beirat. 

Zwischen Karl Strenger und seinem Schwiegersohn Daniel Hannemann herrscht eine gute Chemie, sodass der Generationenwechsel in nur zwei Monaten erfolgte. Damit bleibt die STRENGER Gruppe ein familiengeführtes Multigenerationsunternehmen, das von den unterschiedlichen Erfahrungen aller Generationen profitiert. „Es hat sich ausgezahlt, dass wir den Generationenwechsel von sehr langer Hand geplant haben und die ganze Familie miteinbezogen wurde“, sagt Daniel Hannemann heute. 

Die STRENGER Gruppe leitet er nun zusammen mit seiner Frau Dr. Lis Hannemann-Strenger und Julien Ahrens, die beide der Geschäftsleitung bereits seit einigen Jahren angehören. Für die weitere Expansion setzt die Führungsriege auf verlässliche Partnerschaften und eine starke Führungsmannschaft.

 

3. EXPANSION NACH HAMBURG 

Nach den Regionalstandorten in München und Frankfurt zieht es BAUSTOLZ in den Norden. Anfang Dezember wurde im Bürokomplex Victoria Office, Heidenkampsweg 73, der neue Regionalstandort Hamburg eröffnet. In der Metropolregion Hamburg, Schleswig-Holstein sowie dem nördlichen Niedersachsen wird das Team um Regionalleiter Robert Eknigk die Expansion von BAUSTOLZ vorantreiben. „Die BAUSTOLZ Philosophie ist wie gemacht für die Region Hamburg, da der Druck auf den Wohnungsmarkt auf absehbare Zeit nicht abflachen wird“, ist Eknigk überzeugt. Die ersten zwei Projekte stehen bereits in den Startlöchern: In Lübeck hat BAUSTOLZ einen Wettbewerb der Stadt gewonnen und baut im Speckgürtel von Hamburg die ersten BAUSTOLZ Häuser in der Region Hamburg.  

 

4. NEUESTE GENERATION „BAUSTOLZ HÄUSER“ – NACHHALTIGER, NEUER HAUSTYP, NEUE FEATURES

Zum Jahresende 2020 wurde das 2000. Haus von BAUSTOLZ beurkundet. Ein Erfolg, der BAUSTOLZ anspornt noch besser zu werden. Daher wurden beim Relaunch zum Reihenhaus 2.0 nicht nur die Namen geändert, sondern die Häuser den aktuellen Kundenwünschen angepasst. Aus drei Haustypen wurden vier: Hinzugekommen ist das Minihaus HipHop, das dem minimalistischeren Lebensstil gerecht wird und durch schlaue Grundrisse auch auf kleinen Grundstücken ausreichenden Platz bietet. Dieses Konzept ermöglicht es mit niedrigeren Einstiegspreisen Menschen mit einem kleineren Geldbeutel den Traum vom eigenen Haus zu ermöglichen. KfW-55, nachhaltige Dämmung mit Steinwolle, Fußbodenheizung und ein innovatives Design-Bad mit kompletter Ausstattung und maßgefertigten Möbeln sind bei den kommenden Projekten Standard. Zusätzlich bietet BAUSTOLZ, abgestimmt auf die Häuser, optionale, maßgefertigte Möbelkonzepte für die Kundinnen und Kunden an. Die von BAUSTOLZ gewohnte einfache Konfiguration auf der Website bleibt weiterhin bestehen, sodass die Interessenten den kompletten Endpreis ohne versteckte Kosten direkt sehen. Ganz nach dem BAUSTOLZ Motto „Ein Haus. Ein Preis“. „Wir sind sehr stolz auf unsere neuen Haustypen und merken schon nach kurzer Zeit, dass diese am Markt gut angenommen werden“, freut sich Daniel Hannemann, der für alle BAUSTOLZ Regionen verantwortlich ist.

 

5. AUSBLICK 2021 

„Im ersten Quartal 2021 hat die STRENGER Gruppe ein signifikantes Wachstum im Verkauf gegenüber den Vorjahren gespürt und die Nachfrage ist bei allen Produkten anhaltend hoch“, steigt Hannemann in den Ausblick ein. Ungefähr 700 Einheiten sind momentan im Bau – ein Großteil davon wird noch in diesem Jahr übergeben. Für 2021 hat sich die STRENGER Gruppe anspruchsvolle Ziele im Verkauf, bei den Fertigstellungen und der Entwicklung neuer Projekte gesetzt. Rund 400 Wohneinheiten sollen verkauft werden.

Am Markt zahlen sich das gute Preis-Leistungs-Verhältnis bei BAUSTOLZ, die außergewöhnliche und hochwertige Architektur bei STRENGER Bauen und Wohnen sowie die herausragenden Quartiersangebote aus. „Wir haben schon immer und werden auch weiterhin sehr viel Wert auf die Qualität und Nachhaltigkeit der verwendeten Materialien, die Architektur der Gebäude und die Gestaltung unserer Außenanlagen legen. STRENGER soll Innovationsführer sein, dies wird sich beim Thema Nachhaltigkeit besonders bemerkbar machen – wir haben dazu zahlreiche Initiativen im Unternehmen angestoßen“, beschreibt Daniel Hannemann den Anspruch der Firmengruppe. 

In diesem Jahr wird in Dornstadt bei Ulm das größte Arkadienprojekt der Firmengeschichte fertiggestellt. Hier enstehen 211 Wohneinheiten – alle rund um einen 3000 Quadratmerter großen künstlichen See gelegen. Eine Tiefgarage mit E-Ladeinfrastruktur für alle Bewohner, modernste Quartierstechnik und anspruchsvolle Außenanlagen prägen die Arkadien Ulm/Dornstadt. Die ersten Übergaben an die künftigen Bewohner sind für den Sommer vorgesehen. Wie in vielen STRENGER Quartieren engagiert sich die Firmengruppe mit WOHNSTOLZ auch hier als Eigentümer und Quartiersmanager über die Übergabe an die Wohnungs- und Hauskäufer hinaus. 

Projekte 2021
BAUSTOLZ Frankfurt: Hanau, Rödermark, Gernsheim, Butzbach
BAUSTOLZ München: Hallbergmoos, Messel, Otterfingen, Augsburg
BAUSTOLZ Stuttgart: Friolzheim, Korntal-Münchingen, Asperg
BAUSTOLZ Hamburg: Lübeck und 1 Projekt im Landkreis Pinneberg
STRENGER Bauen und Wohnen: Remseck, Bad-Cannstatt, Heilbronn
IQ Intelligentes Wohnen: Kirchheim/Teck 3, Stuttgart-Uhlbach

2021 steht zudem der Endspurt beim Bau der neuen Firmenzentrale in der Karlstraße in Ludwigsburg an. Das neue Gebäude soll zum Jahresende bezogen werden und der gewachsenen Belegschaft mehr Raum bieten.