Neustart mit „HEIMSTARK“ – Land zeichnet Projekt der STRENGER Gruppe für wohnsitzlose junge Menschen aus

Die STRENGER Gruppe hat für das Projekt „HEIMSTARK Haus Zwei“ den Lea Mittelstandspreis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg erhalten. Im „HEIMSTARK Haus“ finden wohnungslose Jugendliche ein Zuhause, welches ihnen zu einem Neustart verhelfen soll. Mit dem Preis zeichnen das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg sowie die Diakonie und die Caritas im Land besonderes soziales Engagement aus. 

222 Bewerbungen gab es in diesem Jahr für den Lea Mittelstandspreis, der in drei Kategorien je nach Unternehmensgröße vergeben wird. Am Mittwoch, 8. Juli 2020, wurde die STRENGER Gruppe, mit Hauptsitz in Ludwigsburg, in der Kategorie zwei für Unternehmen mit 20 bis 149 Mitarbeitern ausgezeichnet. Den Preis hat das Unternehmen für das Projekt „HEIMSTARK Haus Zwei“ erhalten. Das Gebäude steht in Zuffenhausen und bietet wohnungslosen jungen Menschen ein Dach über dem Kopf. Betreut werden die Bewohner vom Caritasverband Stuttgart. Doch es geht dabei nicht allein um das Thema Wohnen. „Ohne festen Wohnsitz hat man keine Adresse, ohne Adresse ist es schwierig, einen Job zu finden, ohne Job wiederum findet man keine Wohnung“, erklärt Firmengründer und geschäftsführender Gesellschafter Senator h.c. Karl Strenger. „Dieses Projekt soll dem Teufelskreis entgegenwirken und junge Erwachsene bei ihrem Schritt hin zu einer eigenen Adresse unterstützen“, sagt Strenger. 

Das im Oktober 2018 eingeweihte Haus hat die Strenger Stiftung mit rund 700.000 Euro aus eigenen Mitteln sowie Spenden finanziert. Es ist bereits das zweite Engagement der Strenger Stiftung dieser Art; das erste „HEIMSTARK Haus“ wurde 2011 in Ludwigsburg eingerichtet.

Ingrid Strenger, Gründerin der Stiftung freut sich über die Auszeichnung: „Das Engagement für die Strenger Stiftung ist ein Herzensprojekt von mir. Daher ehrt es mich umso mehr, dass wir den Lea Mittelstandspreis erhalten haben. Wir danken herzlich dem ganzen Strenger Team und allen Spendern für die großartige Unterstützung.“ Und Karl Strenger ergänzt: „Beim Thema soziales Engagement war es uns als Wohnbauunternehmen wichtig, unser Kow-how entsprechend einzusetzen und damit Wohnsitzlosen ein Zuhause sowie die Chance auf Arbeit zu geben. Ich wünsche mir, dass wir dieses Engagement weiterhin so fortsetzen können.“ Die Preisverleihung fand in diesem Jahr aufgrund der Einschränkungen als Livestream über das Internet statt. Karl Strenger lobte auch die Projekte der weiteren 14 Finalisten, denn „jedes einzelne macht unsere Gesellschaft besser.“

 

Über die Strenger Stiftung

Mit der Gründung der Strenger Stiftung im Jahr 2001 beschlossen Ingrid und Senator h. c. Karl Strenger, Gründer der Firmengruppe STRENGER, ihr soziales Engagement zu bündeln, um es gezielt für die Bereiche Wohnungslosenhilfe, Naturschutz und Bildung einzusetzen. Neben der Entwicklung des „HEIMSTARK“ Konzepts für Aufnahmehäuser für Wohnungslose, vergibt die Strenger Stiftung unter anderem Bildungsstipendien. So unterstützte sie den Studenten Hernando Mondal aus den Philippinen mit einem Stipendium in Höhe von 20.000 Euro. Mondal spezialisierte sich an der Universität Hohenheim im Fachgebiet Agrarwissenschaften, um dieses Wissen später erfolgreich in seiner Heimat einzusetzen. 

In Kooperation mit der Organisation Naturlife-International fördert die Stiftung auch aktiv den Naturschutz, indem sie beispielsweise regionale Landschaften renaturieren und als Reservate erhalten.